Praxisanleiter (200 UE)

ab 10.09.2012 - noch Plätze frei
Diese berufspädagogische Weiterbildung vermittelt die erforderlichen Qualifikationen, die zur Umsetzung der praktischen Ausbildungsinhalte von Auszubildenden in Pflegeberufen festgeschrieben sind. Die Weiterbildung orientiert sich an der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für die Berufe in der Krankenpflege (KrPflAPrV vom 17.10.2003) und an der Ausbildungs- und Prüfungsordnung für den Beruf der Altenpflegerin und des Altenpflegers (AltPflAPrV) sowie den Rahmenempfehlungen des Berliner Senats. Sie schließt mit dem Zertifikat „Weiterbildung für Praxisanleiter“ der PMG GmbH ab.
Einführung:
Aufgaben des Praxisanleiters, berufliches Selbstverständnis.
Rhetorik und Kommunikation:
Kommunikationsverhalten, Sprechsituationen analysieren lernen, Wahrnehmung und Beurteilung, präzise Zuhören und Verstehen. Grundlagen der freien Rede, Nutzung der wichtigsten Präsentationsmedien, Techniken der Gesprächsführung, Auswertungsgespräch, Feedbackgespräch, Beurteilungsgespräch, Kommunikation in Konfliktsituationen.
Führung und Motivation:
Rolle und Selbstverständnis in Leitungspositionen, Selbst- und Fremdmotivation, neue Rolle im Team, Rollenkonflikte, Reflexion und Weiterentwicklung der eigenen beruflichen Haltung, sicher auftreten in schwierigen Situationen, Zeit- und Selbstmanagement, Spannungsfeld Lernen und Arbeiten.
Grundlagen der Pflegepädagogik:
Theoretische Grundlagen, Lerntheorien, -methoden und -techniken, Lernphasen, lernfördernde und lernhemmende Faktoren, Arbeit mit Lernzielen.
Ausbildungsorganisation:
Planung und Steuerung von Anleitungen und praktischen Einsätzen, Ergebnisorientierung, Steuerung und Dokumentation des Lernverlaufs, Verknüpfung der etrieblichen
Ausbildung mit dem Unterrichtsverlauf, Arbeit mit Curricula, Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen, Lernfelder in der Pflegeausbildung.
Recht:
Arbeits- und haftungsrechtliche Aspekte der Anleitungstätigkeit, Alten- und Krankenpflegegesetz, Ausbildungs- und Prüfverordnungen für Berufe der Alten- und Krankenpflege.
Praktische Arbeit und Abschlusskolloquium:
Selbständig vorbereitete und durchgeführte Anleitungssequenzen.
Pro Teilnehmer findet eine 2–3 stündige pflegepädagogische Begleitung im eigenen Betrieb statt (für Teilnehmer außerhalb Berlins wird eine andere Lösung gefunden). Präsentation, Auswertung und Kritik der Aufgabe im Plenum.
Organisation:
Berufsbegleitend in der Regel 7 Blöcke à 2-3 Tage, 1 Block pro Monat.
Der Klassenunterricht umfasst 160 UE, die Praxisaufgabe 40 UE.