Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen

Trainingsangebot
1. Hospitation des Trainers vor Ort.
Ziel: genauer Zuschnitt des Trainings auf Bedürfnisse und Kenntnisstand der Mitarbeiter und das Profil der Kunden/Patienten/Betreuten
2. Führungskräfteworkshop.
Ziel: Prozesstransparenz: Wie wirken sich gewaltsame Situationen auf Mitarbeiter aus; welche Einflussmöglichkeiten hat ein Arbeitgeber. Erarbeitung eines verbindlichen Rahmens, innerhalb dessen die Mitarbeiter sich zum Thema „Umgang mit aggressiven Verhaltensweisen“ bewegen sollen: welche Entscheidungen dürfen sie in kritischen Situationen selber treffen; welche Hilfen stehen ihnen nach einem erfolgten Übergriff zur Verfügung.
Optimal wird dieses Modul mit zwei Dozenten gestaltet: als Kodozentin arbeiten wir mit einer Psychologin zusammen, die Mitarbeiter nach Gewaltsituationen betreut. Aus ihrer Praxiserfahrung kann sie viel zu einem Verständnis darüber beitragen, welche Faktoren betriebsseitig dazu beitragen können, ob ein gewaltsamer Vorgang in eine Traumatisierung und letztlich Arbeitsunfähigkeit mündet, oder ob der Mitarbeiter die Erfahrung bewältigen kann. Umfang: 8 Stunden
3. Mitarbeitertraining
3-4 Gruppen à 10-12 Mitarbeiter erhalten jeweils ein zweitägiges Training in den Kursräumen des Trainers.
Inhalte:Theoretischer Teil: Definitionen (Konflikt, Aggression, Gewalt); Konfliktverlauf; Prävention, Intervention und Krisenmanagement; Aufarbeitung und mögliche Folgen eines gewalttätigen Zwischenfalls; Fallbesprechung zu individuellen Konfliktsituationen, Erarbeiten von Lösungsstrategien und Nachspielen selbiger in Form eines Rollenspiels.
Praktischer Teil: Wissen und Übungen zu Thema Körpersprache, nonverbale Kommunikation; Arbeiten mit der Stimme; Selbstsicherheit, Nähe-Distanz im therapeutischem Kontext; Griffe und Techniken zur Befreiung aus: relevantem Festhalten an Armen/Kleidung, Würgen, Haare ziehen. Umfang: 16 UE pro Gruppe
4. Ausbildung von 2-3 Mitarbeitern zu Deeskalationstrainern
Ziel: die Mitarbeiter sind in der Lage, mit den Betreuten Impulskontrolle und Handlungsoptionen zu trainieren, die diese in die Lage versetzen, auf übergriffiges Verhalten zu verzichten. Hier wäre es sinnvoll, gemeinsam mit anderen Einrichtungen eine hinreichend große Gruppe von Teilnehmern zu bilden.
Weitere Informationen versenden wir gerne auf Anfrage.