Deutsches Pflegeforum

Am Puls der Zeit!
Vier mal pro Jahr veranstalten die PMG und weitere Partner (SPS Steuern und Recht, AVG e. V., bapp e. V., DBfK e. V., Gerontopsychiatrischer Verbund Charlottenburg-Wilmersdorf, FAW e.V., Stiftung Schönholzer Heide, Steinbeis Business Academy - Büro Berlin) das Deutsche Pflegeforum.
Auf den gut besuchten Veranstaltungen in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften werden unter Leitung von Prof. Dr. Reinhold Roski aktuelle Themen aus der Pflege von kompetenten Referenten aus der Gesundheitspolitik aufgegriffen und zur Diskussion gestellt.
Medienpartner des Deutschen Pflegeforums ist der Vincentz Verlag.
Nächster Termin
14. März 2012 , 18:00 Uhr
Refrent/in
Dr. Matthias Walle, Geschäftsführer IVPNetworks GmbH
Integrierte Versorgung mit psychiatrischer Behandlungspflege - Fallbeispiel zur Aufwertung der Pflege und Einbeziehung von Pharma-Unternehmen
Veranstaltungsort
Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt, Jägerstraße 22-23, 10117 Berlin
Anmeldung
per Post an:
Deutsches Pflege Forum
PMG - GmbH Pflege - Management – Gesundheit
Bülowstraße 71-72, 10783 Berlin
per Fax an : 030 – 23 00 66 91
per Email an: info@pmg-pflege.de
Downloads des letzten Forums Dezember 2011
14. Dezember 2011 , 18:00 Uhr
Refrent/in
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann, Alice Salomon Hochschule Berlin
Prof. Dr. Karin Wolf-Ostermann ist Professorin für Empirische Pflege- und Sozialforschung an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Sie hat an den Universitäten Dortmund und Bochum Statistik und Theoretische Medizin studiert und war dann an verschiedenen Universitäten und Forschungseinrichtungen im Bereich gesundheitsbezogener Forschungs- und Praxisprojekte tätig. Ihre Forschungs- und Interessenschwerpunkte sind die Evaluation der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf insbesondere Menschen mit Demenz. Sie leitet verschiedene Forschungsprojekte zur Evaluation der gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Demenz in ambulant betreuten WG.
Thema
„Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz – Wie steht es mit den Outcomes?“
Demenzielle Erkrankungen gelten in Deutschland als wichtigster Grund für den Übergang in eine vollstationäre Heimversorgung, auch wenn die Mehrzahl der Leistungsempfänger nach dem Pflegeversicherungsgesetzt ambulant und zumeist auch von Angehörigen versorgt wird. Ambulant betreute Wohngemeinschaften (WG) für Menschen mit Demenz stellen eine Alternative zur stationären Versorgung dar. Diese Versorgungsform für pflegebedürftige ältere Menschen mit demenziellen Erkrankungen rückt eine Versorgung in einer möglichst „häuslichen“ Umgebung mit alltagsnahen Strukturen in den Vordergrund. Ähnliche Versorgungsarrangements haben sich weltweit entwickelt.
Insbesondere in Berlin hat sich seit den 1980er Jahren das Angebot an ambulant betreuten WG für Menschen mit Demenz stark ausgeweitet und WGs sind in der Versorgung zunehmend etabliert. Bisher liegen jedoch nur wenige Ergebnisse zu Angebots- und Versorgungsstrukturen sowie zu Versorgungsergebnissen und -verläufen vor. In diesem Vortrag werden anhand von ganz aktuellen Ergebnissen verschiedener Studien Entwicklungen, Wirkungen und Ergebnisse von ambulant betreuten WG für Menschen mit Demenz aufgezeigt.
In der öffentlichen Wahrnehmung sind ambulant betreute WG vielfach mit einer besseren Lebensqualität und einer höheren Autonomie ihrer Bewohner/-innen im Vergleich zu stationären Versorgungsformen verbunden, oft fehlt jedoch ein valider wissenschaftlicher Nachweis. Darum wird hier analysiert, wie sich der körperliche und psychosoziale Gesundheitszustand bei Menschen mit Demenz innerhalb eines Jahres nach Einzug in eine WG entwickelt. Zudem wird der Frage nachgegangen, ob und wie sich die „Qualität“ einer WG messen lässt.
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